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TIAN ROTTEVEEL wurde 1984 in den Niederlanden geboren und absolviert von 2002 bis 2009 einen Master in Komposition und Klavier am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Im Anschluss daran studierte er bis 2014 Tanz und Choreografie am Berliner HZT. Als Komponist und Choreograf konzentriert Tian sich auf das kreative Zusammenspiel beider Genre und verknüpft Bewegung, Sound und Sprache als gleichwertige und energiegeladene Kunstformen. Sein choreografisches Solo ‘Soulsqueezing’ (2011) war Tian Rotteveels erste Arbeit, die beide Ebenen, Tanz und Musik, gleichberechtigt vereint. Mit dem Solo tourt er international. Als Komponist und Performer arbeitet Tian u.a. mit Diego Gil, Lea Martini, Anja Müller, David Zambrano, Jeremy Wade, Tino Sehgal, Christoph Winkler, Willy Prager und Hermann Heisig. Er unterrichtet ‘voice movement research’ u.a. am SEAD Salzburg, für Meg Stuart/Damaged Goods, am Goethe Institute Sofia und Plezna Isna Maribor.
NUNO LUCAS, 1980 in Portugal geboren, lebt und arbeitet zwischen Paris und Lissabon. Bereits als Kleinkind zeigte sich seine humoristische Begabung, bespielsweise in der Imitation von einschlägigen Charakteren, Tierstimmen oder Personen des öffentlichen Lebens. 1998 zog Nuno nach Lissabon, wo er an der Universidade Nova de Lisboa ein Studium der Ökonomie abschloss. Gleichzeitig nahm er 2001 seinen ersten Tanzworkshop und debütierte im selben Jahr als Performer für Miguel Pereira am Teatro Nacional D. Maria II. 2003 wurde Nuno von João Fiadeiro eingeladen, im Rahmen von "LAB 10" erste choreografische Ideen zu entwickeln. Nach einer Ausbildung in zeitgenössischem Tanz und Choreografie in Forum Dança (Lissabon) nahm Nuno 2007 an "ex.e.r.ce" teil, einem siebenmonatigen Kursprogramm für Choreographie am CCN Montpellier, Frankreich, unter der Leitung von Mathilde Monnier und Xavier le Roy. Seitdem arbeitet er als Choreograf und Performer in ganz Europa, u.a. mit Joris Lacoste, Miguel Pereira, Ivana Muller, Rita Natálio, Nir de Volff und Jorge Andrade/Mala Voadora. Nuno entwickelte drei Soloarbeiten: "Selfportrait as a dancer" (2007); "What can be shown can not be said" (2007); and "I could write a song" (2015). In Zusammenarbeit mit Hermann Heisig entstand das Duett "Pongo Land" (2008); mit Irina Müller & Hermann Heisig “What comes up, must go up” (2009); gemeinsam mit Pieter Ampe, Guilherme Garrido & Hermann Heisig "a coming community" (2012). In Kollaboration mit Márcia Lança entstanden die Stücke "Trompe le Monde" (2010) und "Por esse mundo fora" (2016). Nuno ist Mitglied Sweet& Tender Collaborations, einem Netzwerk von Künstlern aus der ganzen Welt, und von DEMIMONDE, einer Gruppe von Choreografen, deren Lebens­ und Arbeitsmittelpunkt Lissabon ist.
SUSANNE OGAN hat Nach dem Abitur in ihrer Geburtsstadt Nürnberg und einem Architekturpraktikum siedelte Susanne Ogan 1994 nach Amsterdam um. Dort studierte sie MODERNEN THEATERTANZ an der Hogeschool voor de Kunsten. Schon während des Studiums stand sie für Choreografen wie Anouk van Dijk und Paul Selwyn Norton auf der Bühne. Seit Abschluss des Studiums im Jahr 1998 arbeitete sie als freischaffende Tänzerin u.a. für Piet Rogie (Rotterdam), Jo Fabian (Berlin), Donna Jewell (Salzburg), Joachim Schlömer und Irina Pauls (Stadttheater Freiburg), Martina LaBonté (Leipzig), Detlev Alexander (Berlin) und Carlos Matos (Stadttheater Hildesheim). Seit der Geburt ihrer ersten Tochter konzentriert sich Susanne Ogan auf den Arbeitsbereich Kulturmanagement. Zu ihren regelmäßigen Partnern gehören seitdem der freie Choreograf und Tänzer Hermann Heisig, das Internationale Tanzfestival Tanz im August, das internationale Kindertheaterfestival fratz, das In Between Festivals in Wroclaw 2016 und der tanzpädagogische Verein WE-DANCE e.V..
ELPIDA ORFANIDOU wurde in Berlin geboren, wuchs jedoch in Athen auf, wo sie neben einer Tanz­ und Klavierausbildung Pharmazie studierte, ehe sie in Arnheim, Montpellier und London Choreografie und Performance studierte. Seit 2009 lebt und arbeitet sie in Berlin und Athen. Als Darstellerin hat Orfanidou unter anderem mit Hermann Heisig, Gui Garrido, Mahela Rostek, Meg Stuart, Daniel Kok, Tim Etchells und Vlatka Horvat gearbeitet. Elpidas eigene Arbeiten wurden von Institutionen und Festivals in ganz Europa eingeladen. Neben Soloprojekten wie "Sketch" oder „One is almost never“ entstanden weitere Choreographien in Kollaboration, beispielsweise "united states" gemeinsam mit Hermann Heisig, oder die Film­ Performance "ELPID ́ARC " in Zusammenarbeit mit Juan Perno. Mit Simone Truong, Eilit Marom, Anna Massoni und Adina Secretan kreierte Elpida das Projekt "(TO) COME AND SEE", dass im Januar 2016 im Theaterhaus Gessnerallee in Zürich uraufgeführt wurde und im Juni 2016 bei den Rencontres Chorégraphiques de Seine­Saint­Denis zu sehen sein wird.
MAY ZARHY May Zarhy, geboren 1984 in Israel, erarbeitete ihr erstes Stück 2001 im Rahmen der Nationalen Biennale für Choreografie „Shades in Dance“. Anschliessend studierte sie im an der Tanzakademie Rotterdam. 2005 war May Assistentin von William Forsythe bei „3 Atmospheric Studies“. 2007 war sie Teil der ex.e.r.ce 07 am CCN Montpellier unter der Leitung von Xavier Le Roy und Mathilde Monnier. 2009 gründete May gemeinsam mit Fabrice Mazliah und Ioannis Mandafounis MAMAZA, es entstanden die Arbeiten „ZERO“ (2009), „Cover Up“ (2011), „The Nikel Project – songs & poems“ (2012), sowie das Duett „Pausing“ (2012) mit Ioannis Mandafounis. In der Spielzeit 2011/12 waren MAMAZA assoziierte Künstler in deSingel (Antwerpen). Von 2012 bis 2014 waren MAMAZA Residenzkünstler am Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt dank der Unterstützung des Projekts „Doppelpass“ der Kulturstiftung des Bundes. In diesem Zusammenhang entstanden mehrere Arbeiten, die den Theaterraum überschreiten und den öffentlichen Raum thematisieren, beispielsweise „Asingeline“ (2011), das u.a. im Oktober 2014 auf der Biennale für Architektur in Venedig, sowie zwischen 2013 und 2015 in mehreren afrikanischen Ländern gezeigt wurde. Parallel dazu choreografierte May "1325", ein Duett mit Kathryn Enright, und war im Herbst 2014 Tänzerin und choreografische Assistentin fur Hermann Heisig in STRTCH. Im Herbst 2015 präsentierte May ihre neueste Arbeit “YES / כן “im Kunstmuseum Tel Aviv, eine Kollaboration mit der Sängerin und Vokalistin Michal Oppenheim. Regelmässig unterrichtet May Workshops in zeitgenössischen Tanz, Choreografie und räumlicher Wahrnehmung u.a. an der Universität Giessen, dem Shenkar Institut Ramat Gan (Israel), dem Tanzlabor_21 Frankfurt etc
JAKA PLEŠEC  wurde 1983 in Ljubljana geboren und zieht 2007, wegen dem Studium auf der Kunsthochschule Berlin-Weißensee nach Berlin um. Die Interdisziplinäre Arbeit während dem Studium ermöglicht Jaka die Ausbildung im Bereich Visuelle Kunst, Produkt Design und Textil Design. Er nimm teil in dem Kurs von Künstlerin und Prof. Pauline Baudry an. 2008 zeigt er sein erstes Video Performance Implant1 und stellt seine Designs auf Biennale BIO21 in Ljubljana auf. 2011 bekommt sein Recherche Projekt; Tex-vestAvantex Innovation Prize in Frankfurt. Das selbe Prototyp würde dann noch auf der MIT Media LabMIAT-Ghent und European Patent office Den Haag ausgestellt. Seit 2011 arbeitet er mit Hermann Heisig und Gestaltet den Objekten für seine Tanz Perfomances. Er ist als selbständiger Designer in Berlin tätig.

PIETER AMPE, geboren 1982 in Burundi, wuchs in Gent auf, wo er zwischen 1990 und 2001 an zahlreichen Theaterworkshops teilnahm. Von 2002 bis 2003 studierte er an der Salzburg Experimental Academy of Dance. Während seiner Ausbildung bei P.A.R.T.S in Brüssel zwischen 2004 und 2008 entwickelte er die Soloperformances On Stage (2006) und Still Difficult Duet (2007) gemeinsam mit Guilherme Garrido. Mit Simon Mayer präsentierte er das Duett O Feather of Lead (2008). 2008 war Pieter Tänzer in The Song von Anna Teresa De Keersmaeker & Rosas. Seit 2009 ist er Artist in Residence bei CAMPO (Gent), wo er gemeinsam mit Guilherme Garrido das Duett Still Standing You (2010) kreierte, das seitdem weltweit auf Tour ist. Im November 2011 hatte "Pete & Jake's Big Reconciliation Attempt for the Disputes from the Past" Premiere, ein Duett von Pieter und seinem Bruder Jakob Ampe, begleitet von Alain Platel als Mentor. Für das kunstenfestivaldesarts 2012 schuf er gemeinsam mit Hermann Heisig, Gui Garrido und Nuno Lucas "a coming community". 2013 war Pieter an "The Forest Projekt" von Rober Steijn & United Sorry beteiligt. Im August 2014 feierte seine Soloarbeit "so you can feel" Premiere, und 2015 arbeitete Pieter zusammen mit Benjamin Verdonck an "we dont speak to be understood".

DIANA WESSER wurde in Stuttgart geboren und zog 1994 nach Leipzig in 1994 wo sie Illustration und Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) studierte. Sie ist Performerin und bildende Künstlerin mit einem Meisterschülerabschluss der HGB in der Klasse von Prof. Alba D'Urbano. 2005 gründete sie gemeinsam mit der englischen Architektin Helen Stratford das transdisziplinäre Duo "urban (col)laboratory" und hatte 2010 die künstlerische Leitung des internationalen Performancefestivals ‚play!LEIPZIG – Bewegung im Stadtraum’ inne (mit Patrick Primavesi). Seit 2014 arbeitet sie gemeinsam mit Antje Rademacker am partizipativen Langzeitprojekt „Die Leipziger Stadtteilexpeditionen“, das die Stadt Leipzig aus der Perspektive ihrer BewohnerInnen untersucht. Dianas besonderes Interesse gilt der partizipativen Öffnung und der Einbindung des Publikums in den Kunstprozess, urban storytelling sowie kollektiven Recherche- und Arbeitsprozessen. Ihre Audiowalks, performativen Spaziergängen, ortsbezogenen Interventionen und partizipativen Projekte laden dazu ein, vermeintlich bekannte Orte aus einer neuen Perspektive zu betrachten um ungenutzten Spielräume eines Handeln im Öffentlichen zu erschließen. Diana erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Förderungen und ist auf Festivals und Ausstellung im In- und Ausland vertreten, zuletzt unter Anderem in Essen, Basel, Ankara, Bukarest, Cambridge/UK, Kopenhagen, Dhaka und Shanghai. Als Performerin hat Diana unter Anderem für Hermann Heisig, Dani Lima, Irina Pauls und 'Teater Kunst' Kopenhagen gearbeitet und realisierte Projekte mit Stadttheatern in Aarhus, Basel, Leipzig und Bremerhaven, .
Hermann definiert die Idee einer Kompanie als ein offenes Netzwerk voneinander unabhängiger Künstler. Den Reiz von Missverständnissen und unerwarteten Querverbindungen ausnutzend, ist Kollaboration dabei ein bestimmendes Element in Hermanns Arbeiten. Auf diese Weise entstand innerhalb der letzten Jahre eine Arbeitsweise, die sich einerseits projektbasiert in immer wieder unterschiedlichen Konstellationen manifestiert, andererseits aber aus künstlerischen Affinitäten langfristige Arbeitsbeziehungen entstehen lässt. Innerhalb der letzten Jahre hat Hermann kontinuierlich mit einigen der folgenden KünstlerInnen zusammengearbeitet:
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